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Guccy part II (Chapter 21)

 

Ich maße mir an zu sagen: Die ganz großen Zeiten hat Frankfurt hinter sich! Als mitteldeutscher Gegenpol zu dem bunten,extravaganten, ausgeflippten Berlin. Als in einer Flughafendisse, im legendären Omen oder der Vinyl Bar puristisch, assozial – frankfurterisch eben – gefeiert wurde. Eine Stadt mit eigenen Gesetzen, eigenen Menschen…aber eben auch einem ganz eigenen Sound. Zumindest aus dem elektronischen Blickwinkel betrachtet.

 

Wo wir gerade bei eigen sind. Keine bessere Stadt hätte sie sich zur Fort-, Weiter-, Ausbildung aussuchen können. Heute geh ich Guccy in Frankfurt besuchen! Und während ich noch darüber nachdenke, das sich ja just an ihrem Geburtstag in diesem zweiten „Guccykapitel“ ein Kreis schließt, fällt mir auf, daß es Mainhatten ja immerhin schonmal in die Ansichten des Flavers geschafft hat (→ „Eine Flussfahrt“ – Chapter 11). Doch ganz schön wichtig immer noch…Frankfurt am Main…

 

Sie war wohl zwei, drei mal da im letzten Jahr. Man hat bissl gefeiert und sogar nen ruhigen, langen Schwätz gehabt. Trotzdem frag ich mich dieser Tage oft, was wohl gerade aus ihr geworden ist. Unglücklich aus zweiter Hand erfährt man da, dass es wohl endlich wieder einen Mann in ihrem Leben gibt. Eigentlich komisch…ich war mir sicher, sie würde demnächst ihr Coming Out haben…und auch, es eigentlich als einer der ersten erfahren zu müssen…

 

Aber so isch, wenn die Wege nicht jedes Wochenende kreuzen. Werd mich völlig urteilsfrei später von seiner Eignung überzeugen. Ja, da isser wieder…“obwohl der Zeiger steht…Zeit vergeht…“! Die Kleene arbeitet an sich…bildet sich…da war Liebe jetzt wohl einfach auch mal wieder dran. Hoffentlich behält er sie nicht gleich auf ewig dort…

 

Aber zurück zu dem Attribut „eigen“. Allein mit der Einladung zu diesem, ihrem 29., Wiegenfeste und dem damit verbundenen Wunschzettel hat sie mal wieder Bestmarken gesetzt. Und im Großen und Ganzen weiß ich eigentlich ziemlich genau, was mich da heute erwartet…eigener Witz, eigene Dynamik, eigene Gespräche mit eigenen Menschen (wie zum Beispiel ihrer eigenen Verwandschaft…), eigene Freude und Lust am Leben!

 

Denn so hab ich das Miteinander mit Guccy in Erinnerung. And some things never change