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Usedom (Chapter 25)

 

 

 

 

 

Manchmal is der Techno weit weg. Reisen und Urlaub machen liegt dem Teutonen ja an sich mit in der Wiege. Und gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Niedergangs – Hartzer bekommen meines Wissens auch kein Urlaubsgeld – entdecken auch die Deutschen ihr wunderschönes Land wieder. Dann werden die Mittelgebirge von den Preußen heim gesucht und der Flaver fährt an die Ostsee!

 

Zum zweiten Mal dort (ein kurzer Road Trip nach Rügen ein paar Jahre zuvor eingeschlossen…), erfährt der Flaver, wie man die ersten Gehversuche am Kite Drachen unternimmt, den Unterschied zwischen Polen und Deutschland in jeglicher Form. Zigarettenpreise, Bier und Essen is halb so billig und mindestens so gut…Kiter dürfen in Polen am Strand ein Camp aufbauen – auf deutscher Seite geht sowas nich…der polnische Strand is voller kleiner Familien und glücklicher Kinder incl. Hunde und was sonst noch alles zu einer kleinen Familie dazu gehört…am deutschen Strand muss per Kurtaxe die Strandnutzung bezahlt werden…in die oft gerühmten Strandkörbe kommt man ohne Kurtaxenschlüssel gar nich rein…dafür is die Rauchwurst lecker und der Cuba Libre mittelmäßig!

 

Freunde hat der Flaver sich auf seinem Weg glücklicherweise auch bewahrt und so wird auf Oli’s und Dani’s Terrasse selbstgemachte Bolognese verdrückt, ein Brettspiel namens „Zug um Zug“ gegambled und der ein oder andere weitere Cuba Libre verdrückt…mal Reggae, mal elektronisch…die innere Mitte is nich weit

Das Buch aus dem letzten Urlaub is auch endlich durch, die abgefahrenste Sandskulpturenausstellung gesehen. Den letzten Sonntag verpassten Tatort nachgeholt und die Heringsdorfer Seebrücken gesehen. „Danke“ auf polnisch gelernt und Sonne getankt!

 

Ich würde sagen, das nennt man Erholung – oder Usedom!