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After Hour xy (Chapter 24)

Ein paar ungezählte Jahre, endlos lange Stunden und zigtausende Momentaufnahmen sind wahrscheinlich bereits unwiederbringlich verloren. Und das tatsächlich nur aus dem Grund, nie eine After Hour wieder zu spiegeln oder gar zu interpretieren…

 

Was für eine unsinnige Sicht bzw Einschränkung der Dinge…klar, nicht jede After Hour möchte anschließend von einem Ihrer Teilnehmer beschrieben werden…aber scheiß drauf, antizyklisch, immer gegen den Strom…ich hab eine gefunden und es war ganz einfach an der Zeit ein Kapitelchen über eine After Hour zu verfassen

 

Wir machen das – um einen authentischen Bezug zum Fussball zu bekommen – von links nach rechts:

Jules ist jung – aber wem sag ich das!?! Ein quirliges, charakter- und sozial starkes Landei mit Hang zu urbanen Exzessen! Mit mindestens einem Gedanken bei Ihrer besten Freundin – der Freundin von Tobi im Übrigen – zu ihm später – die wohl etwas unglücklich verschollen, eingeschlafen für Unruhe sorgt…der andere Gedanke gegeiselt am ersten. Das nebenher laufende Gespräch mit Lisa natürlich dem Thema geschuldet…

Aber hey…klare Position ohne viele Worte, auch weil dieses so unfassbar hübsche wie intelligente Wesen Lisa, um diese Uhrzeit wie so oft längst auf extrem (un)glücklich aber gleichgültig gestellt hat. Sie hat wieder bleibenden Eindruck beim Flaver hinterlassen heute. Mit Ihrer tiefen, unendlich tiefen Tiefe und attraktiver Intelligenz hat sie ihn längst erlegt!

Hätte sich beim Flaver nicht soviel „Eiserner Vorhang“ gebildet und jener herunter gelassen worden, könnte man an dieser Stelle eventuell auch abschweifen…aber lassen wir das und unterstellen, daß die Beiden sich zu einem guten Zeitpunkt näher gekommen sind. Sie können sich erzählen und sich zuhören!

Vor allem aber: „Es gibt sone und solene…aber es gibt auch ganz annere…!“ (Yannik Chiari)

Es herrscht hier tatsächlich dieses völlig unvoreingenommene Vertrauen…viele schöne Momente ziemlich ungetrübt und doch bleibt da diese literarische Traurigkeit der Schönsten. Als sei es der Makellosen Schicksal…“Lexe…es gibt Uhrzeiten, da CALLED man einfach…“ (Viktor Klein)

Wenn ich jetzt einfach bei der nächsten Figur weitermache, wird dem Leser vielleicht langsam bewusst, worin die Schwierigkeit besteht, eine After Hour authentisch zu Papier zu bringen.

Nummer drei in diesem Falle ist dann auch männlich, hat sich in den vergangenen drei Stunden zwar relativ unbemerkt zweimal von seinem Platz erhoben – und auch wieder gesetzt – bemerkenswert ist hier lediglich die Tatsache, dass man ihn vorher/nachher fotografieren hätte können, ohne einen Unterschied zu erkennen…ich werde nie erfahren, ob er sprechen kann…

Ähnlich isses bei Sandra – also das mit dem Reden…

Dafür schaut sie wenigstens mal ab und zu interessiert schielend in die Runde. Wahrscheinlich würde sie am liebsten den Flaver entführen…is aber so schwer auszumachen zwischen den vielen „M’s“, „A’s“, „D’s“ oder „Kei’s“…

*to be continued*